Scripophilie: Wirtschaftsgeschichte auf Papier
Das Sammeln historischer Wertpapiere heißt Scripophilie. Alte Aktien, Anleihen, Genussscheine oder Kuxe aus dem Bergbau dokumentieren Gründungen, Blütezeiten und Zusammenbrüche von Unternehmen und ganzen Branchen – von Eisenbahn und Bergbau bis zu Brauereien und Banken.
Viele Stücke sind zugleich grafische Kunstwerke: aufwendige Rahmen, Vignetten und Guillochen machen den Reiz aus. Gesammelt wird oft nach Branche, Region oder Land.
Was den Wert bestimmt
Maßgeblich sind Emittent, Seltenheit, Alter, Gestaltung und Erhaltung. Als Kapitalanlage haben historische Stücke in aller Regel keinen Wert mehr – gehandelt werden sie als Sammelobjekte. Ob ein Papier unentwertet, gelocht oder gestempelt ist, gehört ebenso zur Beschreibung wie vorhandene Kupons.
Originale Unterschriften, eine niedrige Stückenummer oder eine bekannte Druckerei können ein Stück zusätzlich interessant machen.
Aufbewahrung
Wertpapiere sind oft großformatig und empfindlich. Lagern Sie sie flach in säurefreien Mappen oder Hüllen, trocken und vor Licht geschützt. Klebeband, Reparaturen und Faltungen vermeiden – vorhandene Kuponbögen nicht abtrennen.
Worauf Sie beim Sammeln achten sollten
Häufige Fragen zu historischen Wertpapieren
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