Für Sachverständige für Kunst, Antiquitäten, Schmuck, Sammlungen und Hausrat: Auftrag anlegen, Objekte mit Fotos erfassen, Zustand und Wert begründen – und das Wertgutachten als PDF ausgeben.
Methode, Comparables, drei Werte – und das fertige PDF.
Auftraggeber, Aktenzeichen, Zweck und Stichtag – alle Objekte eines Gutachtens hängen an einem Auftrag.
Objektart, Urheber, Technik, Maße und Datierung in einer Vorlage. Die KI-Fotoerkennung schlägt Angaben vor, Sie prüfen sie.
Vergleichswerte mit Quelle und Datum, daraus der Median. Markt-, Versicherungs- und Wiederbeschaffungswert je Objekt.
Zustandsnote, Schäden als Marker auf dem Foto, Detailaufnahmen und Restaurierungskosten – auch als PDF.
Erwerb, Ausstellung, Restaurierung, Verkauf: jede Station mit Datum, beteiligter Person und Beleg.
Deckblatt, Methodik, Befund, Ergebnis und Objektkatalog mit Unterschriftsfeld. Für ein einzelnes Objekt die Kurzbewertung.
Bausteine links, fertiges PDF rechts.
Zweck und Stichtag – ein Auftrag als Klammer um alle Objekte.
Vergleichswerte erfassen, Median bilden, drei Werte mit Begründung ableiten.
Deckblatt, Methodik, Objektkatalog und Zusammenfassung zusammenstellen – die Live-Vorschau zeigt das fertige Gutachten. Als PDF exportieren, bereit zur Unterschrift.
Ein Wertgutachten entsteht in vielen Büros noch aus drei Werkzeugen: Fotos im Ordner, Vergleichspreise in einer Tabelle, der Text in einer Word-Vorlage. Jede Zahl wird abgetippt, jede Änderung an drei Stellen nachgezogen. COLLUX ist eine Gutachter Software, die diese Teile zusammenführt. Objekt, Fotos, Zustand, Vergleichswerte und Gutachtentext liegen an einem Ort, und das PDF baut sich aus genau diesen Daten.
COLLUX richtet sich an Sachverständige, die bewegliche Sachen bewerten: Gemälde, Grafik und Skulptur, Möbel und Antiquitäten, Uhren und Schmuck, Teppiche, Musikinstrumente, ganze Sammlungen und Hausrat. Typische Anlässe sind eine Versicherung, ein Verkauf, eine Erbauseinandersetzung, ein Schadensfall oder eine Beleihung. Bei Hausrat geht es oft um viele Objekte mit überschaubarem Einzelwert, bei einem Gemälde um ein einziges Stück mit langer Begründung. Beides passt in denselben Ablauf.
Kfz-Schadengutachten und die Verkehrswertermittlung von Immobilien deckt COLLUX nicht ab. Dafür gibt es spezialisierte Programme mit Kalkulationsdaten und Formularen, die hier fehlen. Wer Kunst, Antiquitäten oder Sammlungen bewertet, findet in solchen Programmen dagegen kaum ein passendes Feld.
Ein Wert gilt immer für einen Zweck und einen Tag. Derselbe Ring hat für die Versicherung einen anderen Wert als beim Verkauf, und ein Marktpreis von heute sagt wenig über den Tag des Erbfalls. Deshalb beginnt in COLLUX jedes Gutachten mit einem Auftrag: Auftraggeber, Aktenzeichen, Zweck der Bewertung und Bewertungsstichtag. Die Objekte ordnen Sie dem Auftrag zu, und der Fortschritt zeigt, wie viele davon schon bewertet sind.
Die Branchenvorlage bringt die Felder mit, die ein Gutachten braucht: Objektart, Urheber oder Hersteller, Technik und Material, Maße, Datierung und Provenienz. Fotos laden Sie direkt am Objekt hoch, im Büro oder vor Ort im Browser des Smartphones. Die KI-Fotoerkennung macht aus dem ersten Bild einen Vorschlag für Titel und Felder. Übernommen wird erst, was Sie prüfen und speichern.
Für den Zustand legen Sie einen Zustandsbericht an. Er hält Zustandsnote, Datum, Prüfer und eine Zusammenfassung fest. Schäden markieren Sie als nummerierte Punkte auf dem Objektfoto, Detailaufnahmen kommen dazu, ebenso geschätzte Restaurierungskosten. Als eigenes PDF lässt sich der Bericht ebenfalls ausgeben. Begutachten Sie dasselbe Stück Jahre später erneut, kommt ein neuer Bericht dazu, und der alte bleibt am Objekt stehen. So sieht man, ob sich ein Schaden verändert hat.
Ein Gutachten überzeugt, wenn der Leser den Weg zur Zahl nachgehen kann. Je Objekt wählen Sie die Methode: Vergleichswertverfahren, Wiederbeschaffungswert, Sachverständigen-Schätzung oder Auktions-Schätzung. Vergleichsobjekte aus Auktionen und Handel tragen Sie mit Bezeichnung, Preis, Quelle und Datum ein. Aus diesen Preisen bildet COLLUX den Median, sodass ein einzelner Ausreißer das Ergebnis nicht verschiebt.
Daneben stehen drei Werte: Marktwert, Versicherungswert und Wiederbeschaffungswert, jeweils mit Stichtag und Notiz. Der Marktwert beschreibt, was ein Stück bei einem Verkauf unter üblichen Bedingungen erzielen würde. Versicherungs- und Wiederbeschaffungswert fragen dagegen, was es kostet, ein gleichwertiges Stück zu beschaffen, und können deshalb deutlich vom Marktwert abweichen. Welcher Wert im Gutachten zählt, hängt vom Zweck ab. Das Urteil bleibt Ihres, die Software hält nur fest, worauf es sich stützt.
Herkunft beeinflusst den Wert und manchmal die Frage, ob ein Objekt überhaupt verkauft werden kann. In COLLUX führen Sie die Provenienz als Zeitleiste: erworben, ausgestellt, restauriert, bewertet, verkauft oder übergeben, jeweils mit Datum, beteiligter Person aus Ihren Kontakten und Beschreibung. Rechnungen, Kataloge oder Briefe hängen Sie als Beleg an die jeweilige Station.
Im Gutachten-Editor schreiben Sie Zweck, Methodik, Befund und Ergebnis. Rechts daneben zeigt eine Live-Vorschau das Dokument so, wie es als PDF herauskommt. Das Wertgutachten besteht aus Deckblatt mit Aktenzeichen, Auftraggeber, Stichtag und Gesamtwerten, den Textabschnitten, dem Objektkatalog mit den Einzelbewertungen und einem Feld für Ort, Datum und Unterschrift. Ändern Sie einen Wert am Objekt, steht er beim nächsten Export auch im Gutachten.
Braucht ein Auftraggeber nur eine Zahl für ein einzelnes Stück, reicht die Kurzbewertung: eine Seite mit Foto, Zustand, den drei Werten, Methode und Vergleichswerten. Ein Siegel setzt COLLUX nicht ins Dokument. Ob jemand öffentlich bestellt ist, weiß die Software nicht, und deshalb behauptet sie es auch nicht.
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