Irgendwann stehen die Kartons im Keller, die gebauten Modelle im Regal und die Minifiguren in einer Sortierbox. Welches Set ist noch versiegelt? Wo fehlt die Anleitung? Und was wäre das alles beim Verkauf wert? Wer seine LEGO-Sammlung verwalten will, braucht dafür mehr als eine Liste mit Setnamen. Entscheidend sind Set-Nummer, Baustatus und Vollständigkeit, denn genau daran hängt später der Preis.
LEGO-Sammlung verwalten per App: die richtigen Felder
Eine Tabelle reicht für zwanzig Sets. Bei mehreren hundert wird sie unhandlich, vor allem wenn Fotos dazukommen. In COLLUX legt das Sammelgebiet Klemmbausteine die Felder gleich an: Set-Nummer, Thema/Serie, Hersteller, Teileanzahl, Anzahl Minifiguren, Erscheinungsjahr, Altersangabe, Maßstab, UVP und die Abmessungen des fertigen Modells.
Für den Zustand gibt es eigene Felder. Beim Baustatus wählen Sie zwischen „Ungebaut, OVP versiegelt“, „Ungebaut, OVP geöffnet“, „Gebaut“, „Teilweise gebaut“ und „Zerlegt“. Dazu kommen Häkchen für Vollständig, OVP, Bauanleitung vorhanden, Retired und Limitiert. Mit einem Filter sehen Sie so auf einen Blick, welche Sets noch zu und welche unvollständig sind.
Einen Set-Katalog fragt COLLUX für Klemmbausteine nicht ab. Set-Nummer und Name tragen Sie selbst ein, das dauert pro Set kaum eine Minute. In den Paketen Platinum, Hausrat und Business schlägt die KI nach dem Hochladen eines Kartonfotos Titel, Jahr und passende Felder vor. Dort können Sie fehlende Angaben auch mit „Im Web suchen (KI)“ nachschlagen lassen; die KI nennt dabei die Seiten, auf die sie sich stützt. Alle Vorschläge prüfen Sie vor dem Speichern.
Klemmbausteine sammeln: nicht nur LEGO
Der dänische Hersteller prägt den Markt, aber Klemmbausteine bauen auch andere Firmen. Bekannt sind etwa Cobi mit Fahrzeugen und Militärmodellen, Bluebrixx mit eigenen Themenwelten und Mega Bloks. Viele Steine passen untereinander, die Qualität schwankt jedoch je nach Hersteller und Serie. Im Feld Hersteller halten Sie fest, von wem ein Set stammt, und können die Sammlung danach filtern.
Ein Hinweis zur Marke: LEGO ist eine eingetragene Marke der LEGO Gruppe. COLLUX ist mit der LEGO Gruppe nicht verbunden und verwendet den Namen nur, um zu beschreiben, welche Sets Sie erfassen.
Set-Nummer, Anleitung und Karton
Ohne Set-Nummer geht wenig. Sie steht auf dem Karton und auf der Anleitung und unterscheidet auch Sets mit ähnlichem Namen. Fehlt sie, lässt sich ein gebrauchtes Set kaum zuordnen und schlecht verkaufen.
Als vollständig gilt ein Set erst, wenn alle Teile und Minifiguren dabei sind. Für Käufer zählen außerdem Anleitung, Aufkleberbogen und Karton. Ein gebautes Set mit Anleitung und Karton bringt spürbar mehr als dieselben Steine lose in einer Tüte. Fehlende Teile lassen sich anhand der Teileliste in der Anleitung nachkaufen; notieren Sie, was ersetzt wurde.
Versiegelt oder gebaut: MISB und Minifiguren
Sammler kürzen ein ungeöffnetes Set oft als MISB ab, „Mint in Sealed Box“. Solche Sets erzielen meist die höchsten Preise, vor allem nach dem Ende der Produktion, wenn ein Set „retired“ ist. Dann zählt auch der Karton selbst: Dellen, Knicke oder ein beschädigtes Siegel drücken den Preis. Wer Sets als Wertanlage kauft, lagert sie ungeöffnet. Wer gern baut, sollte sich davon nicht abhalten lassen; ein gebautes Set mit allen Teilen ist ebenfalls gut verkäuflich.
Für Minifiguren gibt es einen eigenen Markt. Seltene Figuren werden einzeln gehandelt und machen bei manchen Sets einen großen Teil des Werts aus. Prüfen Sie beim Kauf gebrauchter Sets deshalb zuerst, ob die Figuren dabei und original sind.
LEGO-Sammlung Wert einschätzen
Für den Wert einer LEGO-Sammlung zählen tatsächlich verkaufte Preise, nicht die Angebotspreise. Auf Kleinanzeigen- und Auktionsplattformen lassen sich abgeschlossene Verkäufe filtern. Spezialisierte Marktplätze und Preisdatenbanken für Klemmbausteine zeigen zusätzlich Durchschnittspreise je Set, getrennt nach neu und gebraucht. Vergleichen Sie immer dieselbe Set-Nummer im selben Zustand.
Nach dem Produktionsende steigen viele Sets im Preis, längst nicht alle. Große Auflagen und Sets, die neu oft rabattiert wurden, bleiben gebraucht häufig unter der UVP. Wer eine ganze LEGO-Sammlung verkaufen will, erzielt mit einzelnen, gut beschriebenen Sets meist mehr als mit einem Ankauf im Paket. Beim Ankauf zahlen Händler weniger, weil sie sortieren und prüfen müssen.
Lagerung: Licht und Staub
Am meisten schadet Sonnenlicht. UV-Strahlung lässt helle Steine vergilben, besonders Weiß und Hellgrau, und bleicht Farben aus. Stellen Sie gebaute Modelle deshalb nicht ans Fenster. Gegen Staub helfen Vitrinen oder Hauben; ein weicher Pinsel entfernt ihn ohne Kratzer. Versiegelte Kartons lagern Sie trocken, aufrecht oder flach ohne Last darauf, und nicht auf dem Dachboden, wo es heiß wird.
Worauf Sie beim Sammeln achten sollten
Was COLLUX außerdem mitbringt
Fotos laden Sie direkt vom Handy hoch. Über Standorte wissen Sie, ob ein Set im Regal, im Keller oder bei den Eltern steht. Aus Kaufpreis und Schätzwert rechnet COLLUX den Gesamtwert der Sammlung; datierte Bewertungen erscheinen im Wertverlauf. Automatische Marktpreise gibt es für Klemmbausteine nicht, den Wert tragen Sie selbst ein. Verleihen Sie ein Set, halten Sie fest, wer es hat und bis wann.
Eine vorhandene Liste importieren Sie als CSV, exportiert wird als CSV, Excel oder PDF, etwa als Nachweis für die Hausratversicherung. COLLUX läuft im Browser auf Handy, Tablet und PC; eine App für das iPhone ist in Arbeit. Der Free-Plan bleibt dauerhaft kostenlos und umfasst eine Sammlung mit bis zu 100 Objekten. Jede Anmeldung startet mit 30 Tagen Platinum.
Häufige Fragen zur LEGO-Sammlung
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