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Hausrat-Liste für die Versicherung: was hineingehört

Damit Sie nach Einbruch, Brand oder Wasserschaden belegen können, was Sie besaßen.

Nach einem Einbruch fällt kaum jemandem sofort ein, was alles im Schrank lag. Genau das will die Versicherung aber wissen. Eine Hausrat-Liste für die Versicherung hält fest, was Sie besitzen, was es gekostet hat und wo es steht. Anlegen lässt sie sich an einem Wochenende, und im Schadenfall erspart sie Ihnen viel Streit um einzelne Posten.

Sie wollen gleich loslegen? Das Hausrat-Inventar von COLLUX führt Ihre Liste Raum für Raum, mit Fotos, Belegen und Versicherungsbericht.

Warum eine Inventarliste für die Hausratversicherung

Im Schadenfall müssen Sie belegen, dass ein Gegenstand vorhanden war und was er wert ist. Nach einem Einbruch verlangen die Versicherungsbedingungen außerdem, dass Sie der Polizei unverzüglich eine Liste der gestohlenen Sachen einreichen, die sogenannte Stehlgutliste. Wer erst dann anfängt, sich zu erinnern, vergisst erfahrungsgemäß einiges, und ohne Belege muss die Versicherung schätzen.

Nach einem Brand oder Wasserschaden ist das Problem noch größer: Dann sind oft auch die Rechnungen im Aktenordner betroffen. Eine Inventarliste, die außer Haus gesichert ist, übersteht den Schaden.

Was in die Hausrat-Liste gehört

Zum Hausrat zählt alles, was Sie bei einem Umzug mitnehmen würden: Möbel, Elektronik, Haushaltsgeräte, Kleidung, Bücher, Werkzeug, Fahrräder, Schmuck. Nicht jede Gabel braucht einen eigenen Eintrag. Einzeln erfassen sollten Sie, was mehr als ein paar Euro wert ist oder sich schwer ersetzen lässt. Kleinteile fassen Sie zusammen, etwa „Geschirr Küche“ mit einem Schätzwert.

Für jeden Eintrag sind diese Angaben hilfreich:

Bezeichnung, Marke und Modell. „Fernseher“ genügt nicht; besser sind Hersteller, Bildschirmgröße und Modellnummer. Seriennummer. Bei Elektronik, Fahrrädern und Uhren hilft sie der Polizei bei der Fahndung und belegt, dass das Gerät Ihnen gehört. Kaufdatum und Kaufpreis. Beleg. Rechnung, Kassenbon oder Kaufvertrag, als Foto oder Scan. Fotos vom Gegenstand selbst. Raum, in dem er steht.

Inventarliste Hausrat: Vorlage oder App?

Wer nach einer Vorlage sucht, findet Inventarlisten als PDF zum Ausdrucken und als Excel-Tabelle, unter anderem bei Versicherern und Verbraucherportalen. Für den Anfang reicht das. Eine gute Vorlage hat Spalten für Raum, Gegenstand, Marke und Modell, Seriennummer, Kaufdatum, Kaufpreis, Beleg vorhanden und Foto vorhanden.

Der Nachteil zeigt sich nach einem Jahr. Fotos und Belege liegen getrennt von der Tabelle, neue Anschaffungen fehlen, und der ausgedruckte Stand ist veraltet. Eine App, in der Foto, Beleg und Eintrag zusammengehören, lässt sich leichter aktuell halten. Wichtig bleibt in beiden Fällen, dass Sie die Liste als Datei exportieren und weitergeben können.

Hausrat dokumentieren: Raum für Raum

Am einfachsten gehen Sie die Wohnung Zimmer für Zimmer durch, Keller, Dachboden und Garage eingeschlossen. Fotografieren Sie jeden Raum zuerst als Ganzes aus mehreren Ecken, öffnen Sie dann Schränke und Schubladen. Danach folgen die einzelnen Wertgegenstände, bei Geräten auch das Typenschild mit der Seriennummer.

Belege sammeln Sie gleich mit. Kassenbons verblassen nach einigen Jahren; fotografieren oder scannen Sie sie deshalb früh. Für ältere Stücke ohne Beleg notieren Sie, wann und wo Sie sie gekauft haben, und halten Fotos bereit, die den Gegenstand in Ihrer Wohnung zeigen.

Unterversicherung und Wertsachen-Grenzen

Die Hausrat-Liste zeigt Ihnen nebenbei, was Ihr Hausrat insgesamt wert ist. Das ist wichtig, weil die Hausratversicherung in der Regel den Wiederbeschaffungspreis ersetzt, also was ein gleichwertiger neuer Gegenstand heute kostet. Liegt die Versicherungssumme deutlich unter diesem Wert, sind Sie unterversichert. Dann darf der Versicherer die Entschädigung anteilig kürzen, auch bei einem kleinen Schaden.

Viele Tarife verzichten auf diese Kürzung, wenn die Versicherungssumme mindestens einen festen Betrag je Quadratmeter Wohnfläche erreicht. Wie hoch dieser Betrag ist, steht in Ihren Bedingungen.

Für Wertsachen gelten eigene Grenzen. Dazu zählen meist Bargeld, Schmuck, Uhren, Edelmetalle, Wertpapiere, Kunst und Antiquitäten. Häufig ist die Entschädigung auf einen Teil der Versicherungssumme begrenzt, mit niedrigeren Grenzen für Bargeld und für Wertsachen, die nicht in einem Tresor liegen. Wer viel Schmuck oder eine Sammlung besitzt, sollte die Summe dieser Posten kennen und mit den Grenzen der eigenen Police vergleichen.

Liste aktuell halten und sicher aufbewahren

Eine Hausrat-Liste ist nie fertig. Tragen Sie neue Anschaffungen ein, sobald die Rechnung da ist, und streichen Sie, was Sie verkauft oder entsorgt haben. Einmal im Jahr lohnt ein Durchgang durch alle Räume. Prüfen Sie dabei auch, ob die Versicherungssumme noch zum Gesamtwert passt.

Bewahren Sie mindestens eine Kopie außerhalb der Wohnung auf: in einem Cloud-Speicher, bei Verwandten oder im Bankschließfach. Eine Liste, die mit der Wohnung verbrennt, hilft im Schadenfall nicht.

Checkliste für Ihre Hausrat-Liste

Jeden Raum fotografieren, Schränke geöffnet
Seriennummern von Elektronik und Fahrrädern notieren
Kassenbons scannen, bevor sie verblassen
Gesamtwert mit der Versicherungssumme vergleichen
Eine Kopie außer Haus aufbewahren
Tipp: Ein kurzes Video, in dem Sie langsam durch die Wohnung gehen und Schränke öffnen, ist in zehn Minuten gedreht. Es ersetzt die Liste nicht, ist aber ein guter erster Nachweis.

Die Hausrat-Liste mit COLLUX führen

Für den Hausrat gibt es in COLLUX ein eigenes Produkt, das Hausrat-Inventar. Jeder Gegenstand hat Felder für Kategorie, Marke und Hersteller, Modell, Seriennummer, Kaufdatum, Händler, Belegart, Garantie bis und Zustand, dazu Neuwert und Zeitwert. Rechnungen und Fotos hängen Sie direkt an den Gegenstand, und jeder Gegenstand steht in seinem Raum, mit Wert je Raum.

Für die erste Inventur fotografieren Sie einen ganzen Raum: Die KI listet die Gegenstände, die für die Versicherung zählen, und Sie haken ab, was angelegt werden soll. Einzelne Gegenstände erkennt sie auch vom Foto. Unter „Versicherungen“ hinterlegen Sie Ihre Police; der Deckungs-Check stellt die Versicherungssumme gegen den Wert Ihres Hausrats und zeigt, ob der Unterversicherungsverzicht greift. Wertsachen markieren Sie nach Kategorie und Aufbewahrung, COLLUX summiert sie und warnt, wenn eine Grenze überschritten ist.

Dem Versicherer geben Sie einen Versicherungsbericht mit Wert je Raum und der Objektliste samt Seriennummern und dem Hinweis, ob Foto und Beleg vorliegen. Schäden erfassen Sie mit Datum, betroffenen Gegenständen und Belegen. An ablaufende Policen und Garantien erinnert COLLUX per Mail.

COLLUX läuft im Browser auf Handy, Tablet und PC. Das Hausrat-Inventar ist 30 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte, danach kostet es 1,99 € im Monat.

Häufige Fragen zur Hausrat-Liste

Wie erstelle ich eine Hausrat-Liste für die Versicherung?
Gehen Sie Raum für Raum vor und erfassen Sie jeden Gegenstand mit Bezeichnung, Marke, Seriennummer, Kaufdatum, Preis, Foto und Beleg. Kleinteile fassen Sie zusammen. Bewahren Sie eine Kopie außerhalb der Wohnung auf.
Gibt es eine Vorlage für eine Inventarliste Hausrat?
Ja, viele Versicherer und Verbraucherportale bieten Inventarlisten als PDF oder Excel-Vorlage an. Achten Sie auf Spalten für Raum, Seriennummer, Kaufpreis und den Hinweis, ob Foto und Beleg vorliegen.
Muss ich für die Hausratversicherung eine Inventarliste haben?
Eine Pflicht, die Liste vorab zu führen, gibt es in der Regel nicht. Im Schadenfall müssen Sie aber belegen, was vorhanden war, und nach einem Einbruch eine Liste der gestohlenen Sachen bei der Polizei einreichen. Mit einer fertigen Liste geht beides schneller.
Was mache ich, wenn ich keine Rechnung mehr habe?
Andere Nachweise helfen ebenfalls: Fotos des Gegenstands in Ihrer Wohnung, Kontoauszüge, Bestellbestätigungen per Mail, Garantiekarten oder Zeugen. Notieren Sie Kaufdatum und Händler, so gut Sie sie wissen.
Wie oft sollte ich die Hausrat-Liste aktualisieren?
Neue Anschaffungen tragen Sie am besten sofort ein. Einmal im Jahr lohnt ein Durchgang durch alle Räume, bei dem Sie auch die Versicherungssumme mit dem Gesamtwert vergleichen.
Was ist eine Unterversicherung?
Liegt die Versicherungssumme unter dem Wert Ihres Hausrats, darf der Versicherer die Entschädigung anteilig kürzen. Viele Tarife verzichten darauf, wenn die Summe einen festen Betrag je Quadratmeter Wohnfläche erreicht.

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