Holzkunst mit Tradition
Das Erzgebirge ist für seine gedrechselten und geschnitzten Holzfiguren bekannt. Räuchermänner, Nussknacker, Weihnachtspyramiden, Schwibbögen sowie Engel und Bergmann prägen die Advents- und Weihnachtszeit weit über Sachsen hinaus. Viele Stücke stammen aus kleinen Familienwerkstätten, etwa rund um Seiffen.
Gesammelt werden einzelne Figuren ebenso wie ganze Serien einer Werkstatt. Manche Sammlerinnen und Sammler konzentrieren sich auf eine Figurenart, andere auf einen bestimmten Hersteller oder ein Motiv.
Was den Wert bestimmt
Wichtig sind Werkstatt, Alter, Seltenheit und Zustand. Signatur, Stempel oder ein Etikett belegen die Herkunft; bei limitierten Stücken zählen Auflage und Zertifikat. Ein vorhandener Originalkarton steigert den Sammlerwert.
Abgeplatzte Farbe, gebrochene Kleinteile oder fehlende Flügel an Pyramiden mindern den Wert. Achten Sie außerdem auf Nachahmungen, die Stil und Motive bekannter Werkstätten kopieren.
Pflege und Lagerung
Holz reagiert auf Feuchtigkeit und Wärme. Lagern Sie die Figuren trocken und nicht direkt an der Heizung, damit sich nichts verzieht oder reißt. Staub entfernen Sie am besten mit einem weichen Pinsel. Räuchermänner nach Gebrauch von Ascheresten befreien, bevor sie in den Karton kommen.
Worauf Sie beim Sammeln achten sollten
Häufige Fragen zu erzgebirgischer Volkskunst
Erzgebirgische Volkskunst digital verwalten
Erfassen Sie Ihre Sammlung mit Foto, Katalogdaten, Zustand und Wert – kostenlos und in unter zwei Minuten startklar.
Kostenlos starten