Aus dem Katalog übernehmen
Beim Anlegen eines Objekts können Sie nach Titel, ISBN oder EAN suchen. Für deutsche Münzen seit 1871 – Kaiserreich-Silber, Reichsmark der Weimarer Zeit, Gedenkmünzen in DM und Euro, DDR – gibt es ebenso einen Katalog; er füllt auch Feingehalt und Feingewicht, sodass der Metallwert gleich stimmt. Für Briefmarken aus Deutschland (Bund, Berlin, DDR) sucht COLLUX im eigenen Katalog nach Michel-Nummer oder Motiv; übernommen werden Motiv, Ausgabejahr, Wert, Entwurf, Auflage und Markentyp. Die Stammdaten stammen aus den Briefmarken-Jahrgängen der deutschen Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0), Bilder nicht – die fotografieren Sie selbst. Gefragt wird bei der Quelle, die zu Ihrem Sammelgebiet passt – Bücher bei Open Library, Filme bei TMDB, Schallplatten bei Discogs, Alltagsartikel bei Open Food Facts. Aus einem Treffer werden Titel, Jahr und Nummern übernommen; ändern können Sie danach alles.
Ist für eine Quelle kein Zugang hinterlegt, sagt COLLUX das offen, statt einfach keine Treffer zu melden.
Barcode scannen
Statt die Nummer abzutippen, können Sie sie scannen. „Scannen“ schaltet die Kamera frei; sobald ein Barcode erkannt wird, läuft dieselbe Katalogsuche wie bei einer eingetippten Nummer. Erkannt werden EAN-13 und EAN-8, UPC-A und UPC-E, Code 128 und ISBN-13.
Nur wenn der Browser das mitbringt, erscheint der Knopf. Safari bringt die nötige Funktion nicht mit – dort tippen Sie die Nummer ein oder nutzen die App.
Kennt kein Katalog die Nummer – bei Wein, Spirituosen oder Modellautos gibt es keinen –, oder bleiben Felder leer, hilft „Im Web suchen (KI)“. Die KI sucht nach Nummer oder Name, trägt ein, was die gefundenen Seiten sagen, und nennt diese Seiten als Quellen. Das zählt wie eine Foto-Erkennung zum Monatskontingent.
Vom Foto erkennen lassen
Ein neues Objekt beginnt mit dem Foto. In Platinum, Hausrat und Business wertet die KI es gleich nach dem Hochladen aus: Titel, Jahr und die Felder Ihres Sammelgebiets – beim Wein etwa Wein-Art, Jahrgang und Flaschengröße. Was auf dem Etikett nicht zu sehen ist, bleibt leer. Steht etwas nur auf der Rückseite, legen Sie bis zu zwei weitere Fotos dazu und lassen erneut erkennen.
Die Vorschläge stehen im Kasten „KI-Vorschlag – bitte prüfen“ und landen erst mit dem Speichern am Objekt. Was Sie selbst eingetragen haben, überschreibt die KI nie. Mit dem erkannten Titel läuft anschließend die Katalogsuche.
Steht dasselbe schon in der Sammlung – gleiche EAN oder gleicher Titel und Jahr –, weist die Erfassung darauf hin und verlinkt den vorhandenen Eintrag. Speichern können Sie trotzdem: Zwei gleiche Flaschen sind oft genau so gewollt.
Für viele Stücke auf einmal gibt es „Viele Fotos auf einmal“: bis zu zehn Fotos, je ein Objekt. Die KI erkennt sie nacheinander, Sie sehen den Fortschritt, haken ab und legen alle zusammen an – jedes mit seinem Foto und den erkannten Angaben. Jedes Foto zählt als eine Erkennung.
Jedes Paket enthält eine Zahl an Erkennungen pro Monat: Platinum 100, Hausrat 200, Business 500, in der Testphase 25. Was übrig ist, sehen Sie unter dem Foto und auf der Abo-Seite. Ist das Kontingent aufgebraucht, erfassen Sie wie gewohnt weiter; die KI steht ab dem Monatsersten wieder bereit.
