Wo ein Objekt liegt
Standorte sind gestaffelt: Ein Raum enthält ein Möbel, das Möbel eine Kassette. Zugewiesen wird der Standort am Objekt selbst, unter Stammdaten. Im Hausrat heißt die Seite „Räume“ und verzichtet auf Anschriftsfelder; in allen anderen Arbeitsbereichen ist es die Standortverwaltung mit Adresse.
Eigene Standortarten sind Safe und Bankschließfach. Kosmetik ist das nicht: Für Wertsachen gelten Entschädigungsgrenzen, die davon abhängen, ob etwas offen oder im Wertschutzschrank liegt.
Baustellen
Im Handwerk ist eine Baustelle ein eigener Standort. Auf ihrer Detailseite ordnen Sie Werkzeug aus dem Lager zu und können es dabei gleich einer Person ausgeben. Die Tabelle zeigt je Werkzeug, wer es hat, seit wann es auf der Baustelle steht, die Nutzungstage und – mit hinterlegtem Tagessatz – die kalkulierten Kosten; oben stehen die Summen und wer vor Ort ist. „Zugewiesen an“ kommt aus der Ausgabe, deshalb erscheint das Werkzeug dort auch als verliehen. Nehmen Sie es zurück ins Lager, bleibt die Ausgabe offen, bis die Person es zurückgibt.
Beladeliste eines Fahrzeugs
Legen Sie ein Fahrzeug als Standort vom Typ „Fahrzeug“ an und seine Geräteräume als Standorte darunter. Im Menü des Fahrzeugs unter Einstellungen → Standorte steht dann „Beladeliste (PDF)“: alles, was auf dem Fahrzeug liegt, nach Geräteraum geordnet, mit Inventarnummer, nächster Prüfung und einem Kästchen zum Abhaken – für die Kontrolle nach dem Einsatz oder beim Übungsabend.
Etiketten drucken
Zu jedem Bestand lässt sich ein Etikettenbogen als PDF erzeugen – zwei, drei oder vier Etiketten je Reihe, wahlweise mit QR-Code. Welche Angaben daraufstehen, wählen Sie: Nummer, Standort, EAN oder Seriennummer. Immer drauf steht der Titel – ein Etikett ohne ihn benennt nichts.
Für gekaufte Etikettenbögen legen Sie eine Vorlage an: Bogen auswählen (etwa Avery Zweckform 3474 oder L7163) oder ein eigenes Format in Millimetern eintragen, dazu QR-Code links, oben oder ohne, die Schriftgröße und welche Angaben in welcher Reihenfolge unter dem Titel stehen. Die Vorschau zeigt die Etiketten in Originalgröße. Drucken Sie vor dem ersten Bogen einmal auf Normalpapier – Bögen weichen je nach Charge leicht ab.
Inventur
Bei einer Inventur zählen Sie den Bestand gegen die Erfassung. Sie starten einen Durchgang, haken ab, was Sie finden, und halten fest, was fehlt oder in einem anderen Zustand ist als vermerkt. Zu jeder Abweichung tragen Sie ein, was Sie vorgefunden haben – eine Zahl allein sagt später niemandem mehr, warum sie zustande kam.
Am Ende steht ein Protokoll, das bleibt – der Sinn einer Inventur ist die Nachvollziehbarkeit, nicht die Momentaufnahme. Den Bericht bekommen Sie als PDF zum Ablegen und als CSV zum Weiterrechnen; er führt die Zahlen des Durchgangs, wer gezählt hat und jedes Objekt mit Ergebnis und Bemerkung. Eine abgeschlossene Inventur können Sie jederzeit wieder öffnen und nachlesen, ändern lässt sie sich dann nicht mehr.
